Martin Herrmann // Keine Frau sucht Bauer

Martin Herrmann

Datum/Zeit
27.02.2016
Vorstellungsbeginn
19:30 Uhr

Veranstaltungsort
Theater im Pariser Hof
Spiegelgasse 9
65183 Wiesbaden


TICKETS

Während ein gewisses Fernsehformat nicht müde wird, für diverse einsame Bauern die perfekte – oder überhaupt irgendeine – Frau zu suchen, erklärt uns Neoromantiker und selbsternannter amtlicher Frauenflüsterer Martin Herrmann, warum keine Frau etwas auf dem Land zu suchen hat – geschweige denn freiwillig sucht. Denn, so hat der Feingeist und hoch sensible Östrogenseismograph erkannt, auf den Acker stehen heute immer weniger, aber viele stehen auf den Akademiker. Mit Wort und Lied widmet sich der „Anti-Liedermacher“ Martin Herrmann dem Zeitgeist zwischen Stadt und Land und erklärt anhand von vielen amüsanten und jedem Bauern einleuchtenden Beispielen, warum die Scheidungsquote in den Städten bei 50% liegt und auf dem Land Stabilität herrscht. Der Hauptgrund: Auf dem Land gibt es keine Frauen. Die sitzen alle in der Stadt und lassen sich scheiden. Vielleicht lohnt es sich als heiratswillige Frau aber doch, den Weg vor die Tore der Stadt, raus auf den Acker anzutreten, um der verzweifelten Suche dieser liebesbedürftigen Bauern endlich ein Ende zu bereiten. Schließlich warten diese starken Kerle nur darauf warten, ihre Liebste auf Händen zu tragen – zur Stallarbeit.

Martin Herrmanns Programm ist instinktsicheres Salonkabarett, feinzynisch und mit subtilen Pointen, die den Nerv der Zeit sowie den Geschmack seiner Zuhörer zielsicher treffen – ganz gleich, ob diese Rheingauer Bauern oder Hauptstädter sind.

„Martin Herrmann versteht es wunderbar, auf dem dünnen Seil zwischen albernem Klamauk und tiefsinniger Wortakrobatik zu balancieren. Das «Böse» schimmert dann durch, wenn seine spitzfindigen Beobachtungen einen Blick auf die Wahrheit gewähren.“ (Aachener Zeitung)

„Wahres Lachmuskeltraining erlebten die Zuschauer am Mittwochabend mit dem Frauenflüsterer Martin Herrman bei seinem Kabarett “Keine Frau sucht Bauer”. (Gelnhäuser Tageblatt)

„Eine Persiflage auf RTL-Doku-Soaps? Platte Proletenwitze über die Landbevölkerung? Mitnichten. Herrmann ist da ganz anders gestrickt…bitterböse aber das stets mit Augenzwinkern und vor allem mit viel Witz..eine durch und durch männliche Sicht der Dinge…bisweilen skurril und herrlich komisch…Hier kommt Gesellschaftskritik in fast schon faust’scher Versuchung daher.“ (Westfälische Rundschau)